Erster Demokratietag an der EBS

Wer entscheidet eigentlich, wann die Schule losgeht?

Sind eigentlich verbindliche Regeln oder die individuelle Freiheit wichtiger?

Was hätte Herr Bäuerle gemacht, wäre er nicht Lehrer und Schulleiter geworden?

Diesen und anderen Fragen gingen die Schüler*innen der Eingangsklassen der Vollzeitschule (Berufsfachschule für Wirtschaft, 2 BFW1/1-3 und Berufskolleg I, 1BK1W1-2)  in den Wochen vom 05.-19.10.26 an den erstmalig durchgeführten Demokratietagen nach.

An jeweils einem Schultag fand kein gewöhnlicher Unterricht statt, sondern die Schüler*innen erkannten anhand des Robinsonspiels, wie schwierig Entscheidungen in Gruppen sein können, setzten sich damit auseinander, was Demokratie eigentlich bedeutet, und untersuchten, welche Akteur*innen an Entscheidungen im Schulalltag beteiligt sind und an welchen Stellen eigentlich was entschieden wird.

Einer dieser Akteure, nämlich unser Schulleiter Herr Bäuerle, stand den Klassen dann jeweils auch Rede und Antwort und sprach mit ihnen darüber, welche Veränderungen an der Schule sie wünschen. 

Zum Abschluss des Tages wurde die Demokratie dann noch einmal praktisch erfahrbar; die Schüler*innen entwickelten Projektideen, die sie mit 200 dafür zur Verfügung stehenden Euro umsetzen können, und trafen gemeinsam eine Entscheidung darüber, welches Projekt sie umsetzen wollen. Außerdem wählten sie ihre Klassensprecher*innen, die die Klassen zum Beispiel im Schüler*innenrat vertreten werden. 

Mattias Heil für die Gk-Lehrkräfte